CHANGING LIFE
Amateurfilmprojekt • Horror & Splatter (2001)

CHANGING LIFE

DER FLUCH DER ZOMBIES

„Bei Changing Life handelt es sich um ein Amateurfilmprojekt von 18-20jährigen Horror- und Splatterfilmfans!“

DER PLOT

DIE STORY

Changing Life Poster

Original Plakat & Video-Cover

Das Geheimnis im Braunschweiger Wald

Vor ein paar Jahren gab es in einem Waldstück bei Braunschweig eine merkwürdige Begebenheit: Ein Lehrer verschwand mit seiner Schulklasse bei einer Nachtwanderung spurlos. Bis zum heutigen Zeitpunkt gilt die Gruppe als vermisst...

Es wird erzählt, dass der Lehrer seine Schüler ermordet und im Wald unter die Erde gebracht hat. Ihre Leichen wurden jedoch nie gefunden... Anwohner sowie Angehörige der Vermissten glauben nun, dass auf diesem Wald ein Fluch liegt, da sie bei abendlichen Spaziergängen immer wieder Stimmen und Schreie aus dem Unterholz hörten.

Eine Gruppe jugendlicher Drogendealer stört dieses Ammenmärchen reichlich wenig! Sie treffen sich in diesem Wald um ihren Shit zu rauchen, und um die Welt um sich versinken zu lassen... Doch dann geschehen plötzlich nie geahnte Dinge...

CINEMA PLAYER

FILM & TRAILER

„Es gibt den ersten Teaser, zwei Trailer, sowie den Film komplett in 720p Widescreen Format.“

Wiedergabe: Changing Life – Ganzer Film (720p Widescreen Remaster inkl. Extras nach dem Abspann)

SPECS & EDITIONS

VERÖFFENTLICHUNGEN

Oktober 2001

VHS Kassette (Hartbox)

  • Format: Große VHS Hartbox mit Farbcover
  • Laufzeit: Hauptfilm ca. 45 Minuten
  • Auflage: Erste 100 Kopien bei PVP in Ölper
  • Status: Ausverkaufter Underground-Klassiker
VHS Vollcover
September 2003

SVCD (VideoCD)

  • Format: CD-Jewelcase mit Farb-Einleger
  • Menü: Animiertes Auswahlmenü
  • Extras: 3 Trailer integriert
  • Authoring: Ted Kaufmann (SEN Productions)
SVCD Cover SVCD Rückseite
Halloween 2004

DVD (3 Versionen)

  • Sammler-Edition: Limitiert auf 10 Stk, signiert von Dom, Ted, Jan & Max mit Booklet
  • Sonderauflage: Limitiert auf 100 nummerierte Stk
  • Extras: Audio Kommentar, Radio Interview, u.v.m.
DVD Sammler Cover
📖

Underground-Ehrenplatz (2016): *Changing Life* wurde offiziell im Buch „Video-Rebellen – Die 100 besten und schrägsten deutschen Underground-Filmperlen“ gewürdigt.

SET-REPORTS

ORIGINALE DREHBERICHTE

Pannen, Re-Takes und Improvisation aus erster Hand – klicke auf einen Bericht, um ihn auf- oder zuzuklappen.

Drehbericht Nummer 1 vom 24.09.2000

Autofenster & Handabschlagen

Treffen war wie immer um 14 Uhr bei Dom, wo diesmal sogar fast alle da waren. Und nach einer „kurzen“ Besprechung (ca. 45min), waren wir auch schon auf dem Weg in den Wald... Aber welcher Wald? Aufgrund der Szene, in der ich das Autofenster einschlagen sollte, mussten wir ein nicht allzu weit entferntes Waldstück nehmen, da das besagte Auto nicht fahrtüchtig war..

Nach weiteren 45min waren endlich alle am Drehort, bis auf Max und Joi, die fälschlicherweise im anderen Wald warteten. Aber als diese dann eingetroffen waren, stand auch schon das Auto bereit und der Dreh konnte losgehen...

Die ersten Szenen verliefen noch einigermaßen reibungslos, aber die Komplikationen ließen nicht lange auf sich warten, denn es waren viel zu viele Schaulustige da, die dann immer ihre Autos wegfahren mussten (auf Kosten der kostbaren Zeit).

Als dieses kleine Problem gelöst war, kam gleich das nächste: Für die weitere Handlung war eine Mutter vorgesehen, welche allerdings nicht aufzutreiben war.. Also wurde schnell improvisiert und die Mutter wurde zum Bruder (Kai), was zwar nicht so toll geklappt hat, aber doch ausreichend war... So weit, so gut.

Jetzt sollte die Szene folgen, in der ich das Autofenster kaputt schlage, welche sogar reibungslos über die Bühne ging (2 Schläge, Fenster kaputt). Gleich darauf sollte die Szene kommen, in der Max Dom die Hand abschlägt. Also wurde das Blut vorbereitet, einige Zombies geschminkt und natürlich Doms Hand fertig gemacht, und dann ging's auch schon los...

Das Blut spritzte ohne Ende (der ganze Wald ist jetzt rot) und traf auch nur einmal auf die Kamera, was Jan weniger gefiel (Zum Glück ist diesmal nix passiert), aber dafür ist diese Szene auch richtig gut gelungen. Und das war auch eigentlich schon der ganze Tag...

Anschließend folgte noch die standardmäßige Waschaktion der besudelten Charaktere und Ende.....

Insgesamt war es doch ein recht gelungener Drehtag (zwar Kopfschmerzen, aber naja..), bis halt auf den Stress mit einigen Schaulustigen und dem Handlungsproblem mit der Mutter (jetzt Bruder). Aber ich kann wohl mal sagen, dass doch alle Spaß hatten. Besonders als die Radfahrerin Doms Wunde doch glatt für echt hielt und fragte, ob sie ihm denn helfen könne, einige Versprecher (Kai: „Mein Opa ist hier auch schon 'n paar mal verschwunden“), Paules Autofahrkünste, usw.)

Drehbericht Nummer 2 vom 02.10.2000

Axt statt Kettensäge & 5 Bar ins Auge

An diesem Montag, welcher sogar schulfrei war, sollte es mal wieder losgehen... Hierbei sollte erwähnt werden, dass auch gestern (1.10.) gedreht wurde und ich es praktisch kaum erwarten konnte, wieder mit unserem Kunstblut vollgespritzt zu werden, aber.... Es gab, wie schon bei mehreren Drehtagen zuvor, wieder mal kleinere Probleme zu bewältigen.

Wir wollten uns diesmal um 15 Uhr treffen, aber leider waren auch dann noch nicht alle da. Es fehlte die Schminke für die Zombies, die Zombies größtenteils selber und auch Martins schöner „grüner“ Pullover war nicht aufzutreiben.. Also saßen wir mal wieder alle rum, mischten schonmal das Blut, guckten ins Drehbuch, wie es denn genau weiter gehen sollte und maulten darüber, dass mal wieder irgendwer nicht pünktlich sein konnte. Aber es gab noch ein Problem: Die Kettensäge, mein Lieblingswerkzeug, wollte einfach nicht angehen, selbst nachdem Kai sich der Sache angenommen hatte, die Säge aufschraubte und Zündkerzen überprüfte, wollte sie nicht funktionieren.

Also wieder improvisieren und Axt statt Säge. So... Mittlerweile war es 15.55 Uhr und Dom wollte schon das Blut wieder aus der Spritzmaschine entfernen, als nun doch endlich Zombies und Schminke an Land kamen. Sogar Martins Pullover war dabei. Wow. Nun konnte es also doch losgehen..

Zombies wurden geschminkt und nach kleineren „Streitereien“ fingen wir an zu drehen. Die ersten paar Szenen gingen gut über die Bühne, da sie keinerlei Splattereien in sich hatten. Aber dann ging's los. Es kam die Szene wo ich nun Martin total zerhacken und nebenbei die Hand auf Max werfen sollte, was mir durchaus gut gefiel. Ich sagte vorher noch: „Bitte nicht in die Augen, ok?“, aber genau das passierte. Ich bekam den 5 Bar starken Kunstblutstrahl versehentlich direkt ins Auge und konnte nix mehr sehen. Klasse. Ich torkelte da rum, mit der Hand in der Hand und versuchte nur noch die Soße aus den Augen zu kriegen.

Take 2. Ich war wieder am Hacken, Blut spritzte (diesmal ins Ohr nicht Auge, aber egal), ich nahm die Hand, lachte und schmiss sie zu Max und dann rief Jan plötzlich STOPP!!. Es hat wer gelacht.... AAAAAAAAAHHHHHH Das kann doch nicht wahr sein... Ich war total sauer, da ich mich wieder umsonst vollspritzen lassen habe und alle maulten und stritten sich so 10-15 min.

Take 3. Wieder am Hacken, Hand wegwerfen, plötzlich Zisch Zisch... Spritzmaschine alle... AAAAAAAAAHHHHHH wieder umsonst. Ich war so sauer, dass mein blutverschmiertes Hemd fast von alleine trocknete und wieder maulten alle rum. Ich hatte schon fast keinen Bock mehr drauf und einigen anderen ging es nicht anders. Aber wir machten neues Blut, Max und ich trockneten uns einigermaßen und weiter ging's.

Take 4. Wieder am Hacken (diesmal total am Ausrasten, weil total sauer), Hand fliegt, weiterhacken, Schnitt. Juhuu es hat geklappt. Gleich neue Einstellung und weiter. Alles gut. Nachdem ich dann ein 20cm tiefes Loch mit der Axt gehackt hatte und total außer Atem war, war erstmal Martin an der Reihe und das war auch nicht sehr angenehm. Er lag am Hügel, ein paar Liter Kunstblut und andere Sachen auf dem Bauch, ohne Hände, dafür Schläuche an seinem Körper und musste für diverse Kameraeinstellungen in dieser Position verharren. Aber auch das wurde überstanden und so besserte sich auch die Laune der Leute wieder.

Noch schnell 2 kleine Szenen gedreht, wo ein paar Zombies umgeworfen wurden, was ohne Probleme klappte. Dann noch waschen und alles einpacken. Wieder einmal war ein Drehtag zu Ende (3,5 Stunden zu ca. 3 min) und alle mehr oder weniger sauber, glücklich und zufrieden!

Drehbericht Nummer 3 vom letzten Drehtag

Frost, Improvisation & Finale

Treffen war diesmal eigentlich um 11 Uhr, aber das wurde von einigen auf 12 Uhr verlegt, so dass wir also gegen 12.30 Uhr alle am neuen Drehplatz waren. Das erste, was uns allen klar wurde, war: Es ist ja verdammt kalt. Aber dadurch ließen wir uns nicht unterkriegen und Dom mischte schonmal das Blut und Jan machte die Kamera startklar. Allerdings gab's mal wieder ein Problem, denn Paule war nicht da, um zu schminken. Also mussten wir uns selber gegenseitig schminken, was aber gar nicht mal so schlecht geklappt hat. Dann besprachen wir kurz den Ablauf der folgenden Szenen und schon ging's los..

Max und ich kamen durch's Gebüsch und laberten kurz, was wir aber vermasselten, da wir auf Grund der Kälte erstmal „warmspielen“ mussten. Beim 2. Mal klappte es aber. Auch die nächsten Szenen gingen ziemlich schnell und reibungslos über die Bühne.

Dann kam die Ausweidungsszene von Max, wobei dieser bei der Kälte am Boden liegen musste. Wir versuchten uns zu beeilen und besprachen schnell das Nötigste, so dass wir die Szene recht schnell (im Vergleich zu früheren) im Kasten hatten.

Nun ging's im Haus weiter, wo ich mir schließlich das Lebenslicht ausblasen sollte. Kurze Improvisation von Zombies und schon wurde wieder gedreht. Fertig.

Das war ein Drehtag, der wirklich schnell und gut verlaufen ist, da alle mitgemacht haben und keine überflüssigen Leute dabei waren (kein Wunder bei dem Wetter). Und das war's dann wohl mit dem Drehen.

Nun möchte ich nochmal meinen Dank an alle aussprechen, die an diesem Film mitgewirkt haben! Aber besonders an diejenigen, die sich wie ich mit dem Kunstblut vollspritzen lassen mussten und bei dem Wetter doch ein bisschen gelitten haben. Danke.

REVIEWS & PRESS

PRESSEBERICHTE

Neue Braunschweiger

07. Januar 2001

„Horror aus Ketchup, Fleisch und Saft“

„Wenig Geld, aber viel Spaß: Amateurfilm-Gruppe bringt den zweiten Horrorfilm auf den Markt. Zwei junge Männer schleppen sich durch den Wald, verfolgt von einer Gruppe entstellter Zombies...“

Zeitungsartikel Scan

Gory News – Ausgabe 20

Juli 2004

Rezension von Yazid

„Hier werden fröhlich Zombie-Körperteile amputiert und geballert das die Untoten- Schwarte kracht. Gutes Make-Up und die richtige Menge roter Farbe versüßen einen den Pizza-Abend. Ein toller und engagierter Teen-Movie!“

Gory News Scan
DIE MITWIRKENDEN

CAST & CREW

„Dies sind nun wirklich alle Beteiligten an Changing Life – egal ob Darsteller, Make-Up, Musiker oder Schnitt.“

Jan Deichen

Regie, Kamera, Story

Ted Kaufmann

Darsteller, Co-Regie, Authoring

Dominic Schulschenk

Drehbuch, Special FX

Wolfrum Sisters

Zombie Make-Up & Maske

Vollständige Besetzung & Mitwirkende

Martin Schmidt Maximilian Nadjib Kai Quasten Jascha Lengefeld Moritz Wegner Carsten Richter Johannes Nadjib Sebastian Meier Annelie Wolfrum Pauline J. Wolfrum Roland Rebholz Patrick Kaufmann Lena Brendler Gernot Bragenheim Arnd Bragenheim Tim Weilbier Benjamin Haupt Benjamin Piep Johannes Sartiono Benjamin Bachmann Annette Spalek Alexander Voss Christian Wathling Christian Pape Sebastian Rey Christian Schreineke Fabian Geger Niklas Hoffman Soundtrack: Band Zest (Nicolas Maul, Marcel Breitbach, Lukas Vahl)
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